Webdesign
Was kostet eine Website? Echte Preise und alle Kostenfaktoren
Was eine Website kostet, hängt weniger vom Design ab als von drei Fragen: Wie viele verschiedene Seiten brauchst du, wer schreibt die Texte und was soll die Website können? Hier findest du unsere echten Preise, keine geschätzten Marktwerte, und eine Erklärung, wofür du bei einer Website eigentlich bezahlst.
Was eine Website bei uns kostet
Eine einfache Website kostet bei uns ab 2.500 €. Alle Preise in der Tabelle sind Einstiegspreise. Was genau enthalten ist, steht in deinem Angebot nach dem Erstgespräch.
| Was du brauchst | Was dazugehört | Preis bei uns |
|---|---|---|
| Einfache Website | Unternehmensseite mit wenigen Unterseiten und Kontaktformular | ab 2.500 € |
| Website-Relaunch | Neue Website mit Weiterleitungsplan, damit Rankings erhalten bleiben | ab 2.500 € |
| Website mit Funnel | Anfrage-Strecke, Rechner oder Online-Abschluss mit eigenem Backend | ab 4.500 € |
| Website mit eigener Software | Kundenbereich, Portal, Schnittstellen oder Web-App | ab 5.000 € |
| Wartung und Hosting | Updates, Backups, Überwachung, Hosting | ab 129 € pro Monat |
| SEO-Betreuung (optional) | Technik, Inhalte, Linkaufbau, Reporting | ab 1.500 € pro Monat |
Wenn es schnell gehen muss, gibt es zwei Formate mit festem Zeitrahmen: Website in a Day mit bis zu 5 Seiten ab 2.500 € und Website in a Week mit bis zu 10 Seiten ab 4.500 €. Sie eignen sich, wenn das Konzept steht und die Seite zu einem bestimmten Termin online sein muss.
Wovon der Preis einer Website abhängt
Der Preis einer Website hängt vor allem von der Zahl der Seitentypen, vom Textaufwand und von den Funktionen ab. Design spielt eine kleinere Rolle, als viele denken.
Seitentypen statt Seitenzahl
Entscheidend ist nicht, wie viele Seiten deine Website hat, sondern wie viele verschiedene Vorlagen sie braucht. Zehn Leistungsseiten nach demselben Aufbau sind weniger Arbeit als fünf Seiten, die alle anders aussehen. Eine Startseite, eine Leistungsseite, eine Referenzseite und eine Kontaktseite sind vier Vorlagen. Jede weitere Vorlage braucht eigenes Design und eigene Entwicklung.
Texte
Texte sind der am häufigsten unterschätzte Posten. Wenn du fertige Texte lieferst, sinkt der Aufwand. Wenn wir die Texte schreiben, reicht meist ein kurzes Gespräch pro Thema: Du lieferst das Fachwissen, wir schreiben so, dass Kunden es verstehen und Google es findet. Texte, die ranken sollen, brauchen vorher eine Keyword-Recherche. Ohne sie schreibst du an den Suchanfragen deiner Kunden vorbei.
Funktionen
Ein Kontaktformular gehört zu jeder Website. Teurer wird es, wenn die Website mehr kann als informieren:
- Online-Terminbuchung, wie bei Neo Das Küchenstudio in Frankfurt.
- Rechner und Konfiguratoren, wie der Kostencheck und der Kassensystem-Konfigurator bei Future Payments.
- Kundenbereiche mit Login, Portale und Bezahlfunktionen.
- Schnittstellen zu CRM, E-Mail-Tool oder Warenwirtschaft, damit Anfragen nicht abgetippt werden müssen.
Solche Funktionen bauen wir als Funnel ab 4.500 € oder als individuelle Software ab 5.000 €.
Design und Bilder
Ein eigenes Design kostet mehr Abstimmung als ein angepasstes Template, wirkt dafür unverwechselbar. Bei Bildern gilt: Eigene Fotos von dir, deinem Betrieb und deinen Projekten schaffen mehr Vertrauen als Stockfotos. Ein Fotoshooting ist meist ein eigener Posten.
Mehrsprachigkeit
Jede weitere Sprache bedeutet Übersetzung, eigene Adressen für jede Seite und eine saubere Kennzeichnung für Google. Eine zweite Sprache verdoppelt den Textaufwand, nicht unbedingt den Gesamtpreis.
Relaunch statt Neubau
Wenn eine bestehende Website ersetzt wird, kommt die Migration dazu. Jede alte Adresse, die bei Google gefunden wird, braucht eine Weiterleitung auf die passende neue Seite. Sonst verlierst du Rankings, die über Jahre gewachsen sind. Bei unserem eigenen Umzug von WordPress auf Astro haben wir alle 102 alten Adressen aus der Sitemap geprüft und jeder eine neue Seite oder Weiterleitung zugeordnet. Mehr dazu auf der Seite zum Website-Relaunch.
Welche laufenden Kosten dazukommen
Eine Website kostet auch nach dem Livegang Geld, nur deutlich weniger als ihre Erstellung. Diese Posten solltest du einplanen:
- Domain: Eine .de-Domain kostet meist nur wenige Euro im Jahr.
- Hosting: Der Server, auf dem deine Website liegt. Bei uns zusammen mit der Wartung ab 129 € pro Monat.
- Wartung: Updates, Backups und Sicherheitsüberwachung. Bei WordPress ist das besonders wichtig, weil Plugins regelmäßig Updates brauchen. Warum, steht im Ratgeber zur WordPress-Sicherheit.
- Lizenzen: Premium-Plugins, Themes, Schriften oder Bildrechte können jährliche Gebühren haben. Frag vorher, welche Lizenzen in deinem Angebot stecken und wer sie bezahlt.
- Inhalte und SEO: Eine Website, die bei Google gefunden werden soll, braucht neue Inhalte und Pflege. Das ist optional, aber der größte Hebel für neue Anfragen.
Neue Projekte bauen wir meist mit Astro oder Next.js statt mit WordPress. Diese Websites laden schneller, sind schwerer anzugreifen und brauchen weniger Pflege, weil es keine Plugins gibt, die ständig aktualisiert werden müssen.
Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Welche Lösung passt, hängt davon ab, was die Website leisten soll und wie viel Zeit du selbst investieren willst.
| Baukasten | Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|---|
| Kosten zum Start | niedrig | mittel | höher |
| Dein Zeitaufwand | hoch, du baust selbst | mittel | gering |
| Texte und Konzept | machst du selbst | je nach Person | gehören dazu |
| Funktionen | was der Anbieter bietet | je nach Person | auch individuelle Software |
| SEO | Grundfunktionen | je nach Person | Teil des Konzepts |
Ein Baukasten reicht, wenn du vor allem eine digitale Visitenkarte brauchst und Zeit hast, sie selbst zu bauen. Sobald die Website Anfragen bringen, bei Google gefunden werden oder Funktionen wie Rechner, Buchung oder Kundenbereich haben soll, lohnt sich professionelle Unterstützung. Beim Unterschied zwischen einer klassischen Website und einer gezielten Anfrage-Strecke hilft der Ratgeber Website oder Funnel.
Woran du ein gutes Angebot erkennst
Ein gutes Angebot sagt dir genau, was du bekommst, nicht nur was es kostet. Prüfe vor der Unterschrift diese Punkte:
- Umfang: Stehen Seiten, Vorlagen und Funktionen einzeln drin?
- Inhalte: Wer liefert Texte und Bilder, und ist das im Preis enthalten?
- Eigentum: Gehören dir Domain, Zugänge und Inhalte, auch wenn du die Agentur wechselst?
- Laufende Kosten: Sind Hosting, Wartung und Lizenzen getrennt ausgewiesen?
- Google: Sind Ladezeit, Mobile-Optimierung, Seitentitel und Beschreibungen Teil der Leistung?
- Relaunch: Gibt es einen Weiterleitungsplan für die alten Adressen?
Ein Angebot, das nur einen Pauschalpreis ohne Umfang nennt, wird später oft teurer, weil jede Änderung nachverhandelt werden muss.
Lohnt sich eine teurere Website?
Eine Website lohnt sich, wenn sie mehr Aufträge bringt, als sie kostet. Ein Rechenbeispiel: Angenommen, ein Auftrag bringt dir nach Abzug deiner Kosten 2.000 €. Dann hat sich eine Website für 4.000 € nach zwei zusätzlichen Aufträgen bezahlt gemacht. Alles danach ist Gewinn.
Wie das in der Praxis aussieht, beschreibt Kai Petry, Leiter Vertrieb bei Accron: „Wir haben in der Zeit seit Live-Gang über 100 Leads generiert, voraussichtlich auch noch einige mehr in Zukunft.“ Weitere Projekte und Stimmen findest du unter Referenzen.
So bekommst du ein klares Angebot
Ein verlässliches Angebot entsteht in drei Schritten:
- Erstgespräch: 20 Minuten am Telefon oder per Video über Ziele, Ausgangslage und Budget.
- Umfang festlegen: Welche Seiten, Inhalte und Funktionen braucht die Website wirklich?
- Angebot: Du bekommst einen festen Preis mit klarem Umfang und Zeitrahmen.
Bring zum Erstgespräch mit, was du schon hast: eine Liste deiner Leistungen, vorhandene Texte und Bilder, zwei oder drei Websites, die dir gefallen, und deinen Budgetrahmen. Dann wird das Angebot schon im ersten Anlauf genau. Hier vereinbarst du dein Erstgespräch.