Was GEO ist und warum es SEO nicht ersetzt
GEO steht für Generative Engine Optimization und meint alles, was dafür sorgt, dass KI-Systeme dein Unternehmen in ihren Antworten nennen. Wenn jemand ChatGPT fragt, welche Agentur in Frankfurt Kundenportale baut, oder Perplexity, welche Hundekrankenversicherung Tierarztkosten direkt abrechnet, entsteht eine Antwort aus Quellen. GEO sorgt dafür, dass du eine dieser Quellen bist.
Klassisches SEO bleibt die Grundlage. Google liefert in den meisten Branchen weiterhin die meisten Anfragen, und viele KI-Antworten stützen sich auf Inhalte, die auch bei Google gut ranken. GEO ergänzt SEO um drei Dinge: zitierfähige Antworten, eine eindeutige Firmenidentität und Präsenz auf den Seiten, die KI-Systeme bevorzugt lesen.
Wie KI-Systeme entscheiden, wen sie nennen
KI-Systeme nennen bevorzugt Unternehmen, die sie eindeutig erkennen und zu einer Frage passend zuordnen können. Welche Quellen ein System im Einzelnen nutzt, legt kein Anbieter vollständig offen. Was sich beobachten lässt:
- Eindeutige Identität. Wenn Name, Adresse, Leistungen und Personen auf Website, Google-Profil, LinkedIn und Branchenportalen übereinstimmen, wird die Zuordnung leichter.
- Antworten statt Werbetext. Absätze, die eine Frage im ersten Satz vollständig beantworten, lassen sich leichter übernehmen als Fließtext voller Superlative.
- Belegte Aussagen. Zahlen mit Quelle und Zeitraum wirken vertrauenswürdiger als runde Behauptungen.
- Erwähnungen auf Drittseiten. Wer in Vergleichen, Verzeichnissen und Fachartikeln vorkommt, taucht häufiger in Antworten auf.
Unsere Hebel
Entität. Wir gleichen deine Firmendaten auf allen wichtigen Plattformen ab und verknüpfen sie über strukturierte Daten (Organisation, Person, Leistungen) mit deiner Website. Das ist dieselbe Arbeit, die auch für Local SEO und die NAP-Konsistenz zählt.
Antwortblöcke. Jede wichtige Seite bekommt einen ersten Absatz, der die Kernfrage vollständig beantwortet, dazu FAQ mit echten Einwänden. Diese Struktur nutzen wir auch auf unserer eigenen Website, auf jeder Leistungsseite.
Quellen. Wir prüfen, welche Seiten KI-Systeme für deine Themen zitieren, und sorgen für Präsenz dort: Profile auf Branchenportalen, Fachbeiträge, Erwähnungen durch Partner. Mehr dazu unter Linkaufbau.
Technik. KI-Crawler brauchen Inhalte, die im HTML stehen und nicht erst per JavaScript nachgeladen werden. Dazu kommen Schema-Markup, saubere Indexierung und eine llms.txt. Details unter technisches SEO.
Was wir messen
Wir messen Sichtbarkeit in KI-Antworten mit einem festen Fragenkatalog und wiederholen ihn jeden Monat. Der Katalog enthält die Fragen, die deine Kunden vor einem Kauf stellen, etwa nach Anbietern, Kosten oder Vergleichen. Für jede Frage halten wir fest, ob du genannt wirst, ob deine Website verlinkt ist und welche Wettbewerber auftauchen.
Ergänzend nutzen wir Tools wie Ahrefs Brand Radar, das Nennungen und zitierte Seiten in ChatGPT, Perplexity, Gemini, Copilot und den Google AI Overviews auswertet, und die Besuche aus KI-Quellen in deiner Webanalyse. So siehst du, ob sich die Arbeit in Sichtbarkeit und am Ende in Anfragen niederschlägt.
Typische Fehler, die KI-Sichtbarkeit kosten
Die häufigsten Gründe, warum Unternehmen in KI-Antworten fehlen, sind einfach zu beheben, werden aber oft übersehen.
- Widersprüchliche Firmendaten. Andere Adresse im Branchenbuch, alter Firmenname auf LinkedIn, unterschiedliche Leistungsbeschreibungen.
- Inhalte nur als Bild oder per Skript. Texte in Grafiken oder Inhalte, die erst nach einem Klick geladen werden, sind für viele Crawler unsichtbar.
- Keine klaren Antworten. Seiten, die erst nach drei Absätzen Einleitung sagen, was angeboten wird.
- Gesperrte Crawler. Manche Websites blockieren KI-Crawler in der robots.txt, ohne es zu wissen.
- Keine Erwähnungen außerhalb der eigenen Website. Wer nirgends sonst vorkommt, ist für KI-Systeme schwer einzuordnen.
GEO für lokale Unternehmen
Auch lokale Unternehmen profitieren von GEO. Wer ChatGPT oder Googles KI-Modus nach einem Anbieter in einer bestimmten Stadt fragt, bekommt oft Empfehlungen, die sich auf Google-Profile, Bewertungen und Branchenportale stützen. Ein gepflegtes Unternehmensprofil, einheitliche Firmendaten und echte Bewertungen helfen deshalb doppelt: in der Karte bei Google und in KI-Antworten. Mehr dazu unter Local SEO.
llms.txt: sinnvoll, aber kein Trick
Eine llms.txt ist eine kurze Datei, die KI-Systemen erklärt, wer du bist und welche Seiten wichtig sind. Wir legen sie für jede Website an, weil der Aufwand gering ist. Wer verspricht, dass eine einzelne Datei dich in ChatGPT bringt, verkauft dir aber zu viel. Die Wirkung kommt aus dem Zusammenspiel von Inhalten, Firmendaten und Erwähnungen.
Was GEO kostet
GEO ist bei uns kein Einzelprodukt mit eigenem Preisschild, sondern ein Schwerpunkt innerhalb der Suchmaschinenoptimierung. Die Betreuung startet ab 1.500 € pro Monat. Darin enthalten sind die Bestandsaufnahme mit Fragenkatalog, die Arbeit an Firmendaten, Inhalten und Technik und die monatliche Messung. Wie groß der Anteil von GEO im Vergleich zu klassischem SEO ist, legen wir nach der Analyse fest.
Für wen sich GEO jetzt lohnt
GEO lohnt sich besonders, wenn deine Kunden vor einem Kauf viel recherchieren und vergleichen: bei Versicherungen und Finanzen, bei Software und Dienstleistungen für Unternehmen, bei Agenturen und Beratern. In diesen Märkten stellen Interessenten ihre Fragen zunehmend auch an KI-Systeme. Wer dort nicht genannt wird, kommt in der engeren Auswahl oft nicht mehr vor.
Die GEO-Optimierung buchst du als Teil der SEO-Betreuung oder als eigenen Schwerpunkt, jeweils ab 1.500 € pro Monat. Wenn du wissen willst, wie KI-Systeme heute über dein Unternehmen sprechen, buch ein Erstgespräch. Wir bringen die Antworten zu drei Fragen aus deinem Markt mit.