Web-App oder App aus dem Store?
Für die meisten Geschäftsideen ist eine Web-App der schnellere und günstigere Start. Sie läuft im Browser, auf jedem Gerät, und Nutzer brauchen nur einen Link. Updates sind sofort bei allen, ohne Prüfung durch Apple oder Google. Und du entwickelst einen Code statt zwei getrennter Apps.
Eine App aus dem Store lohnt sich, wenn du Gerätefunktionen intensiv nutzt, etwa Bluetooth, Hintergrundprozesse oder Offline-Betrieb über lange Zeit, oder wenn deine Zielgruppe gezielt im App Store sucht. Oft ist auch der Weg dazwischen sinnvoll: erst Web-App, dann eine installierbare Version, wenn die Nutzung es rechtfertigt.
Was eine Web-App bei uns enthält
Eine Web-App enthält bei uns alles, was sie im Alltag braucht, nicht nur die Oberfläche:
- Login und Rollen: Nutzer, Admins, Partner, jeweils mit eigenen Rechten.
- Datenbank: strukturierte Daten statt Tabellen, die per E-Mail herumgehen, zum Beispiel PostgreSQL über Supabase.
- Admin-Bereich: damit du Inhalte, Nutzer und Einstellungen ohne Entwickler pflegst.
- Zahlungen: Abonnements und Einmalzahlungen, zum Beispiel mit Stripe.
- E-Mails und Benachrichtigungen: Bestätigungen, Erinnerungen, Berichte.
- Schnittstellen: Anbindung an CRM, Buchhaltung, Kalender oder Partner-APIs.
- Öffentliche Seiten: Landingpage, Preise, Hilfe. So gebaut, dass Google sie lesen kann.
MVP: erst testen, dann ausbauen
Ein MVP ist die kleinste Version deiner App, mit der echte Nutzer ein echtes Problem lösen können. Der Sinn: herausfinden, ob die Idee trägt, bevor viel Geld in Funktionen fließt, die niemand nutzt.
Wir planen ein MVP rückwärts vom wichtigsten Moment aus. Was muss ein Nutzer in der ersten Sitzung schaffen, damit er wiederkommt? Alles, was dazu nicht beiträgt, kommt in eine spätere Etappe. Werkzeuge wie Bolt.new oder Lovable sind gut für erste Klick-Prototypen. Wo ihre Grenzen liegen, beschreiben wir im Ratgeber zu Bolt.new. Für ein Produkt, das zahlende Kunden nutzen, braucht es saubere Datenhaltung, Rechte und Sicherheit.
Für wen wir Web-Apps bauen
Wir bauen Web-Apps für zwei Gruppen. Gründer mit einer Produktidee, die jemanden brauchen, der den ersten Wurf und den Ausbau technisch umsetzt. Unternehmen, die ein internes Werkzeug, einen Kundenbereich oder ein Portal für Partner brauchen, weil Excel und E-Mail an ihre Grenzen kommen.
Gemeinsam ist beiden: Die Anwendung soll im Alltag funktionieren und messbar etwas verbessern. Typische Beispiele für solche Anwendungen sind ein Kundenbereich, in dem Kunden Unterlagen hochladen und den Stand ihres Auftrags sehen, ein Werkzeug für den Außendienst, das Angebote vor Ort erstellt, oder eine Plattform, die Anbieter und Nachfrager zusammenbringt. Ein Beispiel für ein Projekt mit eigenem Backend ist Dogcare24 mit Tarifauswahl und Online-Abschluss. Mehr zum breiteren Angebot unter Softwareentwicklung.
Sicherheit und Datenschutz
Sicherheit planen wir von Anfang an mit, nicht nach dem Launch. Dazu gehören sichere Anmeldung, Rechte, die genau festlegen, wer welche Daten sehen darf, verschlüsselte Verbindungen und regelmäßige Sicherungen der Datenbank. Zahlungsdaten liegen beim Zahlungsanbieter, nicht in deiner Anwendung.
Beim Datenschutz klären wir früh, welche personenbezogenen Daten die App verarbeitet, wo sie gespeichert werden und welche Dienste beteiligt sind. So kannst du die nötigen Verträge und Hinweise vorbereiten, bevor die ersten Nutzer kommen.
Nach dem Launch
Nach dem Launch beginnt die eigentliche Arbeit: Nutzer verhalten sich anders als geplant. Wir messen, welche Funktionen genutzt werden, wo Nutzer abbrechen und welche Fragen beim Support ankommen. Daraus entsteht die nächste Etappe. Hosting, Überwachung und Updates übernehmen wir auf Wunsch, damit du dich um Kunden kümmern kannst statt um Server.
Damit Nutzer deine App finden
Eine Web-App ohne Nutzer ist ein teures Hobby. Deshalb planen wir die Wege zur App mit: eine Landingpage, die erklärt, für wen die App ist, Seiten für die Suchbegriffe deiner Zielgruppe und eine Messung, welche Quelle zu Registrierungen führt. Wer auch in KI-Antworten von ChatGPT oder Perplexity auftauchen will, findet mehr unter KI-SEO.
Gerade bei SaaS-Produkten entscheidet oft die Suche nach dem Problem über neue Nutzer, nicht die Suche nach dem Produktnamen. Deshalb planen wir Inhalte für die Fragen, die deine Zielgruppe stellt, bevor sie von deiner App weiß.
Wenn deine App Anfragen oder Abschlüsse über eine Strecke sammeln soll, etwa einen Rechner oder eine Tarifauswahl, lies die Seite Funnel-Entwicklung.
Was eine Web-App kostet
Web-App-Projekte starten bei 5.000 €. Der Preis wächst mit Ansichten, Rollen, Schnittstellen und Sonderfällen. Nach dem Prototyp bekommst du ein Angebot für die erste Etappe, danach entscheidest du Schritt für Schritt. Wenn du eine Idee hast und wissen willst, was der kleinste sinnvolle Start ist: Erstgespräch buchen.